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Ruediger Dahlke: Peace Food – Das vegane Kochbuch

Nach seinem Bestseller Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt hat Ruediger Dahlke nun ein Kochbuch mit 90 veganen Rezepten nachgelegt: Peace Food – Das vegane Kochbuch.

Das Buch gliedert sich in die Kapitel Einführung, Rezepte und einen Anhang zum Nachschlagen von Grundzutaten der veganen Küche inklusive einer Austauschtabelle von konventionellen in vegane Lebensmittel.

In der Einführung geht der Autor auf die Vorteile der veganen Ernährung und ihre wichtigen Bestandteile ein und zeigt die Risiken des Fleisch- und Milchkonsums auf. Das Ruediger Dahlke aus der Ganzheitsmedizin kommt, merkt man dem Text an. Sein Blick richtet sich nicht nur auf Fakten, sondern er lässt den Leser am Ende der Einführung auch an seiner Vision und Hoffnung teilhaben, was die Vermeidung von Tierleid der Welt bringen kann. Dieser etwas „esoterische“ Ansatz muss nicht jedem gefallen. Wer aber schon sein erstes Buch gerne gelesen hat, wird sich hier wiederfinden.

Das Kapitel Rezepte gliedert sich in vier große Teile: Vegane Kleinigkeiten, Peace Food für jeden Tag, Kochen für Freunde und Vegan & Süß. Die Rezepte wurden von Dahlkes veganen Lieblingsköchinnen und einem Koch beigesteuert, die am Ende des Buches vorgestellt werden.

Die Rezepte sind für unterschiedliche Anlässe und Tageszeiten konzipiert, so gibt es z.B. Geeiste Kokosmilch zum Frühstück oder einen Linsen-Heidelbeer-Salat für unterwegs. Als Hauptgerichte zu finden sind eine Rote-Bete-Karotten-Suppe mit Sesam, Polenta-Pizza, Rote-Linsen-Kokos-Curry, Schwäbische Sauerkraut-Spätzle oder auch ein Alt-Wiener Krautstrudel mit Paprikasauce für eingeladene Freunde. Im Dessertteil kann man in einem Mangosandwich mit Himbeeren oder einem Mohn-Griess-Schmarrn mit Aprikosenmus schwelgen. Insgesamt sind 90 vegane Gerichte enthalten, die auch für Leute, die schon viele vegane Kochbücher besitzen, interessant sein dürften. Negativ aufgefallen ist mir allerdings, dass in einigen Rezepten Honig verwendet wird, der genau genommen nicht vegan ist, sich aber natürlich leicht durch Agavendicksaft oder Zucker ersetzen lässt.

Das Buch ist im Gräfe und Unzer Verlag erschienen und kostet 19,90 Euro. Weitere Infos und eine Leseprobe finden sich hier.

Mein Fazit: Das Kochbuch zum Erstlingswerk Peace Food bietet eine Fülle von kreativen Rezepten, die für Einsteiger und Fortgeschrittene in die vegane Küche gleichermaßen geeignet sind. Durch sein Einleitungskapitel und die Informationen im Anhang eignet sich das Buch auch gut für Neu-VeganerInnen.

1 Kommentare

  1. Anita sagt

    schnief…sitz in Indien und haetts gerne als e-book…heul

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